
12:00 - 13:00 Uhr / UniMS
Flucht ist kein neues Phänomen, sondern Teil der Menschheitsgeschichte. Doch politische Spannungen und gewaltsame Konflikte wie auch geschlechterspezifische Diskriminierung und Verfolgung, Klima- und Umweltveränderung sowie weitere Menschenrechtsverletzungen führen dazu, dass Menschen vermehrt ihre Herkunftsorte verlassen und anderenorts Schutz und Asyl suchen müssen. Laut Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) befinden sich die meisten Flüchtlinge (73%) in Staaten mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Auch in europäischen Staaten stieg die Zahl Schutzsuchender, was von politischen Debatten darüber begleitet war, wer Schutz ‚verdient‘ und wer nicht. Solche polarisierenden Diskurse stellen schutzsuchende Geflüchtete primär als Gefahr dar und tragen zu Ausgrenzungen der Menschen bei.
Der Vortrag setzt sich mit den aktuellen globalen Entwicklungen und Fluchtbewegungen auseinander und beleuchtet Asyl- und Schutzpolitiken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf geschlechterspezifischen Gefahren auf der Flucht sowie deren Berücksichtigung in Schutzpolitiken.
Die Veranstaltung ist eine extra Hochschultagveranstaltung.
Dozent*innen: Prof. Dr. Ulrike Krause
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Anzahl der freien Plätze: 250
Veranstaltende Hochschule / Einrichtung
